Ausbildungskonzept

Vorbemerkung:

 

Eine Lehrkraft i.V. ist von Beginn an Teil des Kollegiums der Eichendorff-Schule und wird als solche mit allen Anforderungen und Aufgaben des Schullebens vertraut gemacht und zunehmend auch in die Pflicht genommen.

 

Wir erwarten von der LiV, dass sie sich mit ihrer Individualität und Persönlichkeit in die Arbeit an der Schule (auch in den verschiedenen Arbeitsgruppen und Gremien) einbringt.

 

Die LiV erfährt Hilfe bei der Einführung in alle schulischen Aufgabenstellungen, sowie Unterstützung und Beratung von ihren Ausbildungslehrkräften (ALK) und gegebenenfalls von der Schulleitung (SL).

Wir erwarten von Lehrkräften i.V., dass sie aktiv ihren eigenen Lernprozess steuern um eine gute Unterrichtsqualität zu sichern. Dazu benötigen sie die Bereitschaft und die stetig zunehmende Fähigkeit, an sich selbst als Lehrer­persönlichkeiten und an den eigenen methodisch-didaktischen Fähigkeiten zu arbeiten.

 

In Fach- und pädagogischen Konferenzen sowie in Teamsitzungen und Arbeitskreisen erhalten die LiV Arbeitsmateriall, Hilfen zur Organisation der eigenen Unterrichtstätigkeit und fachliche Anregungen in Gesprächen. Mit dem Grundsatz der Ermutigung und der Methode der "Kollegialen Beratung" wird insbesondere vom Team der Ausbildungslehrkräfte und dem Netzwerk die Arbeit der Lehrkräfte i.V. an sich selbst unterstützt.

 

Wir erwarten von Lehrkräften i.V., dass sie Anregungen und Informationen aus ihren Ausbildungs­modulen in die Diskussion mit ihren Ausbildungslehrkräften und in die verschiedenen Arbeitszusammen­hängen im Kollegium (Fachkonferenzen und Arbeitskreise) einbringen. Ausbildung ist dann keine Einbahnstraße, sondern befruchtet die gesamte Schul­entwicklung.

 

 

Die LiV können an der Eichendorff-Schule in den Fächern Deutsch, Mathematik, Heimat- und Sachunterricht, Englisch GS, Kunst und Sport gemäß der OVP vom 1. 8. 2004, Erlass des MBF vom 16.Juni 2006, Der Vorbereitungsdienst in S-H IQSH 2009 ( APO Lehrkräfte II, § 9 Abs. (7) 22.Juni 2009) ausgebildet werden. Darüber hinaus gelten die folgenden Vereinbarungen:

 

 

  1.  Aufgaben der Ausbildungslehrkräfte

 

Die ALK kümmern sich um

-    Stoffverteilung

-    Grobplanung des Unterrichts (vor Beginn der Unterrichtseinheit)

-    angeleiteten Unterricht, in dem Teamteaching möglich ist, und die LiV kleinere Aufgaben übernimmt, eventuell auch in Doppelbesetzung

-    um einen „Halbjahrespflichtenplan“(siehe unten)

-    führen Orientierungsgespräche mindestens einmal im Halbjahr


 

 

 

2. Aufgaben der LiV

 

Die LiV werden wie bisher von den Ausbildungslehrkräften betreut, d.h.: Die LiV

 

- unterrichten eigenverantwortlich (im Durchschnitt) 10 Wochenstunden

- unterrichten pro Woche je eine Stunde in jedem Fach (2Std.)mit Hospitation der ALK, fertigen dazu eine Verlaufsskizze an und formulieren Kompetenzen

- besprechen diesen angeleiteten Unterricht mit ihren ALKs und die entsprechenden Probleme, die die Klassen und den Unterrichtsstoff betreffen

- hospitieren pro Woche in beiden Fächer bei den ALKs (2Std.)

- hospitieren wenn möglich regelmäßig in anderen Klassen und anderen Klassenstufen

(Mindestumfang 10 Stunden/Halbjahr).

- werden von der Schulleitung regelmäßig besucht (mindestens):

 

1. Halbjahr: 1 Besuch je Fach                                                            2. Halbjahr: 2 Besuche je Fach

3. Halbjahr: 2 Besuche je Fach

4. Halbjahr: 1 Besuch je Fach

- fertigen für diese Stunden eine Unterrichtsvorbereitung*.

 

3. Aufgaben der Schulleitung

 

   - regelmäßige Unterrichtsbesuche und Stundenbesprechungen (s.o.)

Die Unterrichtsbesuche der Schulleitung sind eingebunden in StL- und Netzwerkbesuche.

   - regelmäßige, verpflichtende Gespräche (mindestens 1x im Halbjahr)

   - Erstellung der Dienstlichen Beurteilung

 

 

4. Netzwerk

 

Darüber hinaus werden die LiV in einem Netzwerk betreut. Eine Kooperation mit anderen Schulen findet statt.

 

Inhalte:

Unterstützung zur Erreichung der Ausbildungsstandards

- allgem. Fragen zur Hausarbeit

Präsentation der HA im 4. Semester

- Portfolio

Mögliche pädagogische Themen:

- Unterrichtsplanung, Kompetenzen

- Classroommanagement, Umgang mit Unterrichtsstörungen

- Umgang mit schwierigen Schülerinnen und Schülern

- Umgang mit Heterogenität/Differenzierung

- Leistungsdokumentation und Leistungsbewertung

- Elternarbeit und Elternberatung

- Selbstmanagement

- Mitgestaltung und Entwicklung von Schule

- Umsetzung der Modulthemen in den Schulalltag

 

 

 

 

 

5. Zeitplan:

 

Genaue Termine werden rechtzeitig festgelegt:.

1. Semester

Mitte

 

 

 

 

Ende

Orientierungsgespräch

 

Besuch der Schulleitung mit U.vorbereitung*(1je/Fach)

 

Orientierungsgespräch SL- LiV

ALK, LiV

 

LiV, ALK, SL

 

 

SL, LiV

 

2. Semester

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ende

 

Ende

Möglichst Thema für Hausarbeit festlegen

Planung und Durchführung des Unterrichts für die Hausarbeit

 

Besuch der SL mit Netzwerk (1je/Fach)

Besuch der SL mit StL(1je/Fach)

dazu U.vorbereitungen *

 

Orientierungsgespräch ALK-LiV

 

Gespräch SL- LiV

LiV,

 

ALK, LiV

 

 

LiV,SL,ALK

 

LiV,ALK,SL, StL

 

 

 

LiV, ALK

 

LiV, , SL

 

3. Semester

Bis Mitte

 

 

 

 

 

 

Mitte

 

Ende

 

Ende

Erste-Hilfekurs (empfohlen)

 

Besuch der SL mit Netzwerk (1je/Fach)

Besuch der SL mit StL(1je/Fach)

dazu U.vorbereitungen *

 

Abgabe der Hausarbeit

 

Orientierungsgespräch ALK-LiV

 

Gespräch SL- LiV

LiV

 

LiV, SL, ALK

 

LiV,ALK,SL, StL

 

 

LiV

 

LiV, ALK

 

LiV, , SL

 

4. Semester

Anfang

 

Mitte

 

 

 

 

 

 

Ende

 

Kurz vor der Prüfung

Präsentation der HA

 

Fertigstellung und Vorlage des Portfolios

 

Besuch der SL mit Mit Netzwerk 1je/Fach dazu U.vorbereitungen*

 

Orientierungsgespräch ALK-LiV

 

Gespräch SL- LiV

2. Staatsexamen

Netz

 

LiV, ALK,

 

 

LiV,SL

LiV, ALK, SL, Netz

 

 

LiV, ALK, SL, Netz

 

LiV, , SL