EDS tanzt in der Projektwoche um die Welt

Der Impuls einer Kollegin brachte das Fass zum Rollen: "Kennst Du das Tanzprojekt JUMOTIS ?". Die eigene Unkenntnis wurde durch Recherche und ein Treffen mit den Macherinnen von JUMOTIS überwunden. Überzeugend professionell konnten die beiden Tänzerinnen klarmachen, dass Tanzen eine tolle Sache für die ganze Schule - und auch für die Jungs - ist. Das Kollegium und der Schulelternbeirat stimmten zu, Sponsuren wurden gesucht und gefunden, noch ein paar Kleinigkeiten organisiert und am 23.05.2016 gings dann tatsächlich los. Aus der EDS wurde eine Tanzschule. Kinder und Lehrkräfte mussten ran und Schritt- und Bewegungsfolgen einstudieren und immer wieder gab es Bastelphasen für Requisiten, denn am Ende der Woche stand uns ja die große Aufführung bevor und da sollte die Show gut werden. In der großen Turnhalle am Suchsdorfer Weg wurde dann zwei Tage lang mit allen Kindern geübt. Hier ein großes Lob an das JUMOTIS-Team: freundlich und konsequent schafften sie es, 300 Kinder zur absoluten Disziplin zu motivieren - einfach super! Und es lohnte sich. Am Freitagabend 17.15 Uhr standen sie dann in einer geduldigen langen Schlange vor der Halle - unsere Zuschauer. In und vor der Halle waren alle HelferInnen auf Position. Die Aufregung war spürbar und das war ja auch gut so. Absolut professionell, großartig emotional und mit so viel Freude ging dann endlich um 18.00 Uhr die Show ab. Wer dann nach der Pause, in der es Brezeln, Würstchen, Getränke und Naschietüten gab, aufgeregter war - Kinder oder Lehrkräfte - war klar - es folgte der LehrerInnentanz. Eine geforderte Zugabe konnte leider ;-) nicht erfolgen. Aber das was die Kinder dann noch boten, war ja auch viel großartiger. Bis zum Finale hielt die Spannung. Und auch die Leistung nach dem Finale war legendär. Gefühlte tausend Hände packten zu und die Halle war nach 20 Minuten startklar für das Handballtraining am nächsten Morgen. DANKE! Diese Woche geht wohl in die dauerhafte Erinnerung vieler Kinder an eine schöne Grundschulschulzeit in Kronshagen ein.

Vortrag des Naturforschers Robert Marc Lehmann

 

Am 20.01.2016 hat der Naturforscher Robert Marc Lehmann in der Eichendorff-Schule für alle Klassen Vorträge über seine Arbeit als Naturforscher gehalten:

 

Während die Klassen sich ihre Plätze suchten spielte Robert Marc Lehmann einen Film über Pinguine und Robben ab. Als alle ihre Plätze gefunden hatten, erzählte er von Pinguinen in der Antarktis. Pinguine bleiben immer bei ihren Artgenossen. Wenn ein Pinguin ins Wasser springt, folgen seine Artgenossen sofort.

 

Danach berichtete Robert Marc Lehmann von Robben, insbesondere von seinem Lieblingstier: der Kegelrobbe. Robben küssen sich zur Begrüßung immer ab. Bei Robben ist es der Tagesablauf, zu rülpsen und zu pupsen.

 

Er erzählte uns auch von den fünf Müllteppichen, die zusammen ungefähr so groß wie Europa sind. Anschließend berichtete er, dass viele Wasservögel Plastik essen und ihre Jungen damit füttern, auch ihre Nester bestehen hauptsächlich aus Plastik. Bei einer Insel, die ungefähr zweitausend Kilometer von den nächsten Menschen entfernt ist, wird besonders viel Müll angespült .

 

Weil in Plastik Weichmacherstoffe sind, werden immer mehr Fische zu Weibchen. Viele Fischarten drohen auszusterben.

 

Robert Marc Lehmann schwimmt manchmal mit Haien. Auch kleine Baby-Haie haben schon zwei Reihen Zähne. Herr Lehmann findet, dass Haie gar nicht gefährlich sind - und da hat er ja recht .Wir Menschen töten tausende Haie pro Jahr. Sie werden nach Asien geliefert, dort werden ihnen die Flossen abgeschnitten und in die Suppe getan, obwohl sie sehr giftig sind und man davon sterben kann. Dabei sterben pro Jahr wegen Haien nur acht bis zehn Menschen. Wegen Kokosnüssen sterben hundertfünfzig Menschen. Herr Lehmann stellte uns die Frage: Was ist nun gefährlicher, Kokosnüsse oder Haie? Kokosnüsse sind gefährlicher als Haie. Haie sind wichtig. Sie fressen die toten Tiere, die an Krankheiten gestorben sind.

 

Robert Marc Lehmann zeigte uns ein Bild, auf dem fünf kleine Orang-Utans zu sehen waren. Auf den ersten Blick sah es süß aus, aber die Geschichte, die Robert Marc Lehmann uns dazu erzählt hat, war sehr traurig. Dann hat er uns ein anderes Bild gezeigt, auf dem ein Urwald von oben abgebildet war. In der einen Ecke standen Palmen in Reih und Glied, und auf der anderen Seite standen wild die Urwaldbäume. Für ungesunde Sachen wie z.B. Nutella, Duplo und Brausepulver…braucht man Palmöl. Dafür werden im Urwald die Bäume von unten angezündet. Auf die brandgerodeten Flächen werden dann Palmen angepflanzt , aus deren Blättern das Palmöll ausquetschen wird. Die Orang-Utan-Mütter, die in den Bäumen leben und ihre Bäume nie verlassen würden, werfen sich schützend über ihre Kleinen. Die Mütter verbrennen, aber die Kleinen überleben. Sie werden in eine Aufpäppelstation gegeben. Leider sind die Kleinen dort immer sehr traurig, weil sie ihre Mütter vermissen.

 

Robert Marc Lehmann schwimmt auch manchmal mit Rochen. Das ist nicht ganz ungefährlich, weil Rochen einen Giftstachel haben. Er hat uns ein Foto gezeigt, auf dem ein Mann die Hände vors Gesicht gelegt hatte, weil er nicht wusste, mit was er eben geschwommen war. Es war ein Rochen! Der Mann hatte große Angst vor ihm. Rochen saugen sich mit der Zeit an dem fest, mit dem sie schwimmen. Deshalb sollte man die Beine zusammen pressen, wenn man einen Rochen sieht.

 

Der Naturforscher Robert Marc Lehmann findet Delfine sehr interessant. Sie können eine Geschwindigkeit von dreißig Stundenkilometer erreichen. Nur leider werden pro Jahr fünfzehntausend Delfine gefangen, getötet und als Köder für die Haie ausgelegt, weil Haie besonders gerne Delfine fressen.

 

Wale sind vom Aussterben bedroht. Wenn sie an einem Hafen angespült werden, laufen sofort Leute zu dem Wal, aber nicht um zu gucken, ob er noch zu retten ist, sondern um ihm den Unterkiefer rauszuschneiden und dann die Zähne auszureißen. Ein Wal hat fünfzig Zähne, und ein Zahn ist eintausend Euro wert.

 

Wenn ihr diesen Bericht gelesen habt, merkt ihr hoffentlich, dass wir Menschen die größten Raubtiere der Welt sind. Wir sind gefährlicher als Haie und Löwen.

 

 

 

Wir hoffen dass ihnen der Bericht gefallen hat und bitten Sie, so wenig Plastik wie möglich zu verwenden.

 

 

 

Marieke, Pauline, Lotta aus der 3. Klasse

 

Christina Haverkamp zu Besuch bei uns

Es war mucksmäuschenstill als die Menschenrechtlerin Christina Haverkamp am Montag, den 23.11.15 den dritten und vierten Klassen im Bürgerhaus von ihrem Leben bei den Yanomami-Indianern im brasilianischen Regenwald berichtete. Sehr eindrucksvoll schilderte sie die Bedingungen, unter denen dieses bedrohte Volk lebt, wie anders ihre Kultur ist, welche Gefahren und Abenteuer sie persönlich jedes Jahr in Kauf nimmt, um ihnen zu helfen, Krankenstationen und Schulen aufzubauen. Nicht nur die vielen Fotos ihrer Expeditionen sondern auch die Art und Weise wie Christina Haverkamp von ihren Erlebnissen berichtete, faszinierten sowohl die Schülerinnen und Schüler als auch die Lehrerinnen gleichermaßen. Bei allen wirkte dieser Vortrag noch lange nach und führte zu vielen Gesprächen und weiterer Auseinandersetzung mit dieser Thematik.

 

Schulfest 2015

Besuch der 3b am Gymnasium Kronshagen

Die Klasse 3b besuchte am 6.02.15 das GymKro, um die

Fächer Physik (2stündig) und Chemie (2stündig) experimentell kennen zu lernen.

Herr Farokhi (Physik) und Frau Fenske (Chemie) luden mit ihren Schülerteams dazu

ein.

In Kleingruppen durften die SchülerInnen mit den Themen in Physik:

  • Wie sehen Kabel und Stecker von innen aus?
  • Aufbau einer Glühlampe
  • Wann leuchtet eineGlühlampe?
  • Leiter und Isolator
  • Die Glühwendel

naturwissenschaftlich auf Spurensuche gehen.

In Chemie wurde in professioneller Ausrüstung (Kittel und Schutzbrille) geforscht:

Kann Wasser Stoffe„verschwinden“ lassen?

Die Kochsalzfabrik

Was prickelt denn da in der Brause?

Wir stellen Brausepulver selber her

Was passiert beim Mischen von Brausepulver mit Wasser?


Alle Kinder waren hellauf begeistert und fanden, dass der Tag ein voller Erfolg war.

Physik und Chemie waren dabei gleichermaßen beliebt.


Wir sagen Danke für die Einladung.

 

Adventskalender im Schuhkarton 2014

Das Musical Tabaluga an der EDS

"Landart" mit der 1c

Comeniusprojekttage vom 19.-21.März 2014

Die Projekttage:

 

Zur Gestaltung des internationalen Abends in Kronshagen am Montag, den 19.04.2014,wurde mit den Kindern eine Zaubervorführung einstudiert,   Volkstänze aus den Partnerländern wurden eingeübt (tanzend Europa entdecken) und englische Sketsche wurden mit einer Gruppe Kinder aus den 4. Klassen auf die Bühne gebracht.

Desweiteren haben wir zur Dekoration der Schule im Hinblick auf den Besuch folgende Projekte mit den Kindern getätigt:

1. maritime Origamifiguren (diese Figuren erhalten die Gastkinder auch als Geschenk. Sie lernen es auch, diese zu falten)

2. ein Portugiese(Franco Costa)  malt Schleswig-Holstein

3. Typisch Schleswig-Holstein (eine Miniaturlandschaft Schleswig-Holsteins mit Sehenswürdigkeiten ist entstanden)

4. Wir schmücken die Schule europäisch (Scherenschnitte europäischer Sehenswürdigkeiten der Partnerländer und Schriftzüge zu dem Projekt wurden erstellt)

5. „Herzlich willkommen“ – Wir filzen einen Schriftzug – begrüßt sehr farbenfroh unsere Gäste

Außerdem wurden Geschenke für unsere Gäste hergestellt.

Das Projekt „Märchenreise durch die Comeniusländer“ hat sich kindgerecht märchenhaft mit unseren Gastländern beschäftigt.

Überall auf der Welt wird Weihnachten gefeiert

Der diesjährige Schuladventskalender 2013

Zimmerwetter Projekt, September 2013

Das haben die Kinder gelernt (ein Ergebnisbericht der 24 Botschafter der Klassen):

  • Wenn man Sauerstoff einatmet, atmet man CO2 wieder aus.
  • Wir haben gelernt, was alles in der Luft ist (O2, CO2, Feuchtigkeit, Staub)
  • Wir haben mit unterschiedlichen Messgeräten Feuchtigkeit und Temperatur an verschiedenen Stellen im Klassenraum gemessen. Wir haben festgestellt, dass die wärmste Stelle 31 Grad und die kälteste Stelle 20,3 Grad warm ist. Wir haben auch die Stelle mit der höchsten Luftfeuchtigkeit 78,1 % gefunden.
  • Wir haben einen Spiegel angehaucht und festgestellt, dass der Beschlag aus Feuchtigkeit besteht. Wir haben dann einen Spiegel erwärmt und konnten ihn dann nicht mehr anhauchen. Die warme Oberfläche hat das verhindert.
  • Wir haben gelernt, wenn in einem Raum über 2000 ppm CO2 gemessen wird, sollte gelüftet werden.
  • Wenn wenig O2 in der Raumluft ist, ist das schlecht für den Körper. Wir können uns schlechter konzentrieren und werden müde.
  • Wir haben mit einer Nebelmaschine einen Raum eingenebelt. Wir haben festgestellt, dass der Rauch am schnellsten abzieht, wenn man beide Raumtüren öffnet und Duchzug entsteht. Wenn man die Fenster nur auf Kipp stellt, zieht der Rauch nicht so schnell ab.
  • Zugluft tauscht schlechte Luft schnell gegen gute Luft aus.

Kartoffelkochen will gelernt sein

 

Die Klassen 4a und 4b kochten im August Kartoffeln mit Herrn Kleinhans. Wir haben viele verschiedene Gerichte gekocht: Kartoffelsuppe, exotische Kartoffelsuppe, Tomatensuppe mit Kartoffelstückchen, Kartoffelauflauf und Ofenkartoffeln. Zu den Gerichten haben wir noch Ketchup und Kräuterquark selbst gemacht. Das Kochen fand in der Lehrküche statt. Ein paar Kinder haben die Rezepte auch aufgeschrieben.

 

Herr Kleinhans gab uns gute Tipps und Ratschläge. Das Essen schmeckte vielen sehr gut! Wir Schüler und die Lehrer waren Herrn Kleinhans sehr dankbar, dass er sich Zeit genommen hat. Deshalb überreichten wir Herrn Kleinhans kleine Geschenke.

 

Das Kochen hat uns allen viel Spaß gemacht und wir würden uns freuen, wenn das wiederholt wird.

 

 

 

Ein Text von Nanna, Amelie, Neele, Clara, Henri und Hans aus der Klasse 4a.

Neues Theaterprojekt 2013: Die Verwandlung der Prinzessin Tristimonia

Für die schulübergreifende Theater-AG der 3./4. Klassen der Offenen Ganztagsschule von Brüder-Grimm- und Eichendorff-Schule hat Barbara Hagen-Bernhardt  unter der Regie von ihr und Silke Umlauff ein wunderbares kindgerechtes Theaterstück, das Märchen „Die Verwandlung der Prinzessin Tristimonia“, auf die Bühne gebracht. Hierfür haben die Schauspielerinnen seit Februar fleißig und mit viel Spaß geprobt. Hannah Umlauff kümmerte sich wieder um Näharbeiten  und half beim Basteln des Bühnenbildes und bei den Kostümen.

Die Handlung:

„Die garstige Prinzessin Tristimonia hat in ihrem Land das Musizieren verboten. Sogar die Vögel dürfen nicht mehr zwitschern.  Sie lässt jeden ins Gefängnis werfen, der sich ihrem Befehl widersetzt.  Die Menschen und Tiere haben Angst vor ihr und ihren beiden Bodyguards und werden ohne die Musik immer trauriger. So kann es einfach nicht weiter gehen, finden die Elfen aus dem Elfenland und bitten Josie mit der Katze Mauz und Greta mit ihrem Hund Tilly von Wuff, die Musik zu retten.  Ob es ihnen gelingt, Prinzessin Tristimonia zu besiegen? Oder wird die Musik für immer verboten bleiben?“

Schule früher

Leben und Schule früher

Am 15. Mai 2013 fuhren die dritten Klassen nach Molfsee ins Freilichtmuseum. Dort konnten sie erleben, wie und was Kinder vor 100 Jahren gelernt haben. Außerdem spielten sie Spiele von früher. Große Begeisterung und Aktivität löste der alte Jahrmarkt aus. Die Kinder der 3b waren so begeistert, dass sie auch noch im Heimat- und Sachunterricht eine Stunde mit Kleidung und Klassenregeln „wie früher“ gestalteten.

Adventskalender in der Aula 2012

Weihnachtsbasteln am 30.11.2012

Erntedankgottesdienst am 02.10.2012

Unser Sponsorenlauf im September 2012 war ein voller Erfolg

Vom Korn zum Brot - ein Projekt der 3b

Dazu Schülerin: Wir nehmen gerade das Thema Getreide in HSU durch. Deshalb sind wir am Montag, den 27.8.2012 in die Bäckerei Steiskal gefahren. Ich fand es toll, vor allem wie die Croissants gemacht wurden. Ich hoffe, dass ich da auch mal mit meiner Familie hinfahren kann.

Schülerin: Croissantstation – Ich fand toll, wie der Teig in Dreiecken ausgestochen und gerollt wurde. Das war eine tolle Maschine.

The rainbow-fish

Have fun with English – im Schuljahr 2011/12 starteten wir damit, schon in den 2. Klassen einstündig Englisch zu unterrichten. Über Lieder, Spiele und kleine Rollenspiele lernten die Kinder mit viel Spaß. Am Ende des Schuljahres studierte die 2b ein kleines Stabpuppentheater „The rainbowfish“ ein, um den neuen English kids zu zeigen, was man nach 1 Jahr schon alles kann.

Perlen der Zufriedenheit - das neue Theaterstück der OG

Fledermausquatier eingerichtet

Am Sonnabend, den 5. Mai um 10 Uhr war es soweit:

 

Der Fledermausbunker zwischen Eichendorff-Schule und Brüder-Grimm-Schule sollte für die zukünftigen Bewohner optimal ausgestattet werden.

Seitens der Gemeindeverwaltung hatten wir grünes Licht für einige bauliche Veränderungen bekommen und mit der finanziellen Unterstützung der Umweltlotterie BINGO konnte der Ausbau losgehen.

Wir (die Arbeitsgemeinschaft Fledermausschutz der NABU Ortsgruppe Kiel) wurden tatkräftig von einigen Schülern der Eichendorff-Schule unterstützt.

Außerdem hatte ein Schüler seinen Vater mitgebracht und durch die Vermittlung von Frau Graetsch bekamen wir Hilfe von zwei kräftigen Herren des Bundeswehrverbandes.

Zuerst einmal mussten wir in den dunklen Räumen für etwas Licht sorgen.

Dann stapelten Finn und Kevin zusammen mit Saskia und Annika fleißig Sandsteine aufeinander.

In den Zwischenräumen der Steine können sich die Fledermäuse zum Winterschlaf verkriechen.

Spieleerfinder Frank Rittel ließ Lernspiele testen

Frank Rittel ist gelernter Wirtschaftsingenieur und was bei ihm zunächst Hobby war ist nun sein Beruf - er erfindet Lernmaterial und Knobelspiele für Kinder. Da er selbst kein Pädagoge ist, benötigt er die aktive Zusammenarbeit mit Schulen und eben seiner Zielgruppe - Kinder. Unsere DENKBAR - Eichendorffschülerinnen und - schüler waren ihm dabei eine besondere Hilfe. Erfahren im Umgang mit Lernspielen konnten ihm die Kinder durch bloßes Tun wertvolle Tipps zu seinen Produkten geben. Schnell entstanden neue Ideen, Fotos wurden von Ideen der Kinder gemacht. Ein großes Klettbrett für die Wand - ein Prototyp - hatte es uns besonders angetan. Hier können 500 geometrische Formen zu immer wieder neuen Mustern zusammengefügt werden. Diese Wand verbleibt in unserer Schule und kann in den nächsten Wochen von allen Kindern bespielt werden. Besonders schön ist, dass fast all sein Material aus Filz hergestellt wird, da stört es auch nicht, wenn mal eine Form zu Boden fällt. Wieder mal ein spannender Schultag und ein interessantes Projekt für unsere Kinder.

Japanische Delegation bedankte sich

Am Donnerstag, den 2.12.2011 um 9.00 Uhr, traf die Japanische Delegation in der Schule ein. Sieben Frauen und ein Mann aus der Präfektur Fukushima waren gekommen, um uns ihren Dank zum Ausdruck zu bringen. Sie zeigten sich tief beeindruckt, dass ihnen Kinder aus einem ganz fernen Land geholfen haben. Nach dem Tsunami im Frühjahr des Jahres und dem anschließenden Reaktorunglück in Fukushima wollten die Kinder der Eichendorff-Schule helfen. Auf einem Basar mit selbstgebasteltem Osterschmuck konnte ein Erlös von 1200 Euro für ein Hilfsprojekt in Fukushima erzielt werden. Die Deutsch-Japanische Gesellschaft in Schleswig-Holstein diente als Vermittler und Überbringer unserer Spende.

Da unsere Gäste kein Deutsch und nur wenig Englisch konnten, half eine Übersetzerin bei der Kommunikation. Unterstützt von Bildern wurde dann den Kindern der Grundschule gezeigt, wie ihr Geld in der Krisenregion verwendet wird. Eine ehemalige Lagerhalle wird dort in einen Kindergarten umgebaut. Bislang existieren dort noch keine sanitären Anlagen. Unser Geld soll helfen, Toiletten und Waschbecken zu finanzieren. Die Japaner erzählten uns, dass die Kinder dort nicht mehr draußen spielen dürfen und es daher sehr wichtig ist, dass der Kindergarten kindgerecht ausgestattet ist. Der Boden in Fukushima ist nach dem Reaktorunfall verseucht. Eine Japanerin, die selbst Lehrerin ist, schaute lange auf unseren Schulhof und sagte dann, dass ihre Kinder das Spielen in der Natur so vermissen.

Viele Fragen der Kinder konnten die Japaner beantworten und in anschließenden Gesprächen in den Klassenräumen zeigten sich die Kinder sehr bewegt von den Erzählungen.

Wir bedanken uns über diesen für uns ganz besonderen Besuch und werden die Menschen in Fukushima nicht vergessen.

 

Zirkusprojekt mit dem Zirkus Quaiser

Das Finale
Das Finale

Vom 12. bis 16. Septemeber 2011 gastierte der Mitmachzirkus Quaiser an der Eichendorff-Schule. Das engagierte Zirkusteam zaubert mit unseren Schülerinnen und Schülern drei unvergessliche Vorführungen. Am Vormittag wurden die Programmpunkte einstudiert. Hoch lobenswert war, mit welch klarem und professionellen Konzept die Zirkusmacher an jedem Tag ca. 70 Kinder in die Show eingebunden haben. In Geduld mussten sich die Kinder am Vormittag üben - aber so ist das nun mal im Showbizz. Am Nachmittag wurde geschminkt und jedes Kind erhielt eine passende Verkleidung. Am frühen Abend war es dann stets so weit. Mit Popcorn, Zuckerwatte, zauberhaften Lichteffekten, tollem Sound und hoch motivierten Kindern fanden für die Familien wunderbare Vorführungen statt. Auffällig war, mit welchem Spaß auch das Profi-Zirkusteam bei jedem Auftritt bei der Sache war. Der Spaß war wirklich allen Beteiligten und Zuschauern vom Gesicht abzulesen. So viele begeisterte Menschen erlebt man nicht alle Tage. Kinder, Eltern und Lehrer sagen: Gerne wieder!!!