Schulsozialarbeit an der Eichendorff-Schule in Kronshagen

 

Die Schulsozialarbeit in Kronshagen zeichnet besonders die intensive Zusammenarbeit der Kinder- und Jugendarbeit im Haus der Jugend und dem Treff 34 mit der Arbeit in den Schulen aus. Die Verbindung von Offener Kinder- und Jugendarbeit mit der Offenen Ganztagsschule und der Schulsozialarbeit hat sich außerordentlich bewährt.

Schulsozialarbeit an der Eichendorff-Schule ist ein offenes (freiwilliges) sozialpädagogisches Hilfsangebot für alle Schüler, Eltern und Lehrer der Schule, das vom Schulträger, der Gemeinde Kronshagen, freiwillig finanziert wird. Zusammen im Team mit der Beratungslehrerin Frau Ballmeier steht Ulrich Limper für Konflikt- und Krisenintervention (Moderation), Gespräche mit Schülern, Lehrkräften und Eltern zur Verfügung.

„Uli“, unser Schulsozialarbeiter, ist in der Regel montags bis freitags in der Zeit von 10.00 Uhr bis 12.00 Uhr in der Schule anwesend: „In den Pausen findet man mich oft auf dem Schulhof, um Kontakte zu knüpfen und zu vertiefen, Schüler zwanglos anzusprechen und mich über den Stand in Konflikten zu informieren. Oft sprechen mich Schüler mit Problemen auf dem Schulhof an.“  

Gespräche mit Schülern werden bewusst in die Pausen gelegt, weil es für einige Schüler eventuell attraktiver ist mit dem Schulsozialarbeiter ein Gespräch zu führen als am Unterricht teilzunehmen. Sollten die Gespräche über die Pause hinausgehen begleitet Uli die Schüler in die Klassen und informiert die Lehrer kurz über das Gespräch.

Als weiteres Angebot hat sich die Gruppenarbeit mit Schülergruppen herausgestellt. So fand sich eine Gruppe schwieriger Schüler mehrmals nachmittags ins Haus der Jugend ein, um zusammen mit Uli die Situation in ihrer Klasse zu besprechen und Lösungsmöglichkeiten für die Situation zu erarbeiten. Dabei hat sich das Haus der Jugend mit allen seinen Möglichkeiten als positives Angebot für diese Schüler erwiesen.

Elternarbeit und Beratungsgespräche sind ein wichtiger Bestandteil der Schulsozialarbeit und finden oft in den Nachmittagsstunden statt.

In der Grundschule gibt es unseren Sorgenfresser, einen Briefkasten, in den die Kinder eine Nachricht stecken können, um Kontakt mit Uli oder Frau Ballmeier aufnehmen zu können. Bei Briefen im Kasten bemühen wir uns schnell um einen persönlichen Kontakt mit den Schülern, in der Regel innerhalb eines Tages. Die Zusammenarbeit mit den Lehrkräften ist sehr offen, vertrauensvoll und überwiegend positiv. Die Klassenlehrkräfte werden von uns umgehend über unsere Kontakte zu den Schülern informiert und Lösungsideen werden gemeinsam erarbeitet. Frau Ballmeier steht vor allem für die Problembereiche zur Verfügung, in denen eine weibliche Beratungskraft notwendig ist.

Schulsozialarbeit an der Eichendorff-Schule wird intensiv nachgefragt. Ein Schwerpunkt ist die Konfliktbegleitung und Moderation. Die Fallbreite umfasst alle Probleme die Kinder und Jugendliche heute betreffen, von kleineren Konflikten untereinander bis zu schweren Mobbing Aktionen, Verdacht auf Kindswohlgefährdungen und Verdachtsfällen von Missbrauch.