Die "Spielbar" kann an den Start gehen

Die Eichendorff-Schule gewinnt ein Spielezimmer!

 

Initiative „Spielen macht Schule“ stattet die Eichendorff-Schule mit einem Spielezimmer aus. 

 

Frankfurt/Main, Oktober 2012. Die Eichendorff-Schule hat dank ihres originellen und durchdachten Konzepts für ein Spielezimmer eine komplette Spieleausstattung gewonnen. Die Initiative „Spielen macht Schule“ fördert so das klassische Spielen an Schulen, denn: Spielen macht schlau!

 

„Spielen und Lernen sind keine Gegensätze! Darum sind gute Spiele eine wichtige Ergänzung des schulischen Bildungsangebots. Kinder unterscheiden nicht zwischen Lernen und Spielen, sie lernen beim Spiel“, so Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer, ZNL Ulm.

 

Die Eichendorff-Schule hat sich an dem Aufruf der Initiative beteiligt und ein Konzept eingereicht, in dem sie ihre Ideen und Vorstellungen rund um ein Spielzimmer in ihrer Schule vorstellt. Insgesamt gibt es in diesem Jahr      211 Gewinner in erstmals allen 16 Bundesländern.

 

Die Initiative „Spielen macht Schule“ wurde vom Verein Mehr Zeit für Kinder und dem Transferzentrum für Neurowissenschaften und Lernen (ZNL, Ulm) 2007 gemeinsam ins Leben gerufen. Unterstützt wird die Initiative von den 16 Kultusministerien. Um ein Spielezimmer für ihre Schule zu gewinnen, hatten die Grundschulen bis Juni 2012 Zeit, ihre individuell erarbeitete Bewerbung an den Verein Mehr Zeit für Kinder zu schicken. Die besten Konzepte wurden von einer Fachjury prämiert und die Einrichtung der Spielzimmer erfolgte im Anschluss.

 

In der Pilotphase im Jahr 2007 haben zunächst 10 hessische Schulen ein solches Spielzimmer gewonnen. Mit den Gewinnern aus diesem Jahr gibt es nun bundesweit über 980 spielende Schulen. Fotos von diesen sowie alle aktuellen Infos, die Wettbe­werbs­unter­lagen, Beispielkonzepte und den Ausstattungskatalog gibt es im Internet unter: www.spielen-macht-schule.de.

 

 

Hintergrund:

 

Hintergrund des Projektes sind die Erkenntnisse der modernen Hirn­forschung. Sie zeigen, dass aktive Erfahrungen mit haptischen und visuellen Reizen, wie sie das klassisches Spielzeug bietet, förderlicher sind als die passive Erfahrungsvermittlung, wie sie durch das Fernsehen stattfindet. Schon Kinder im Grundschulalter sind dem ständig wachsenden Einfluss von Bildschirmmedien wie Internet, PC Spielen und Konsolen ausgesetzt. Bewegung und Kreativität, wichtige Faktoren für die kindliche Entwicklung, bleiben dabei auf der Strecke. Dem immer stärker werdenden Einfluss der Bildschirmmedien möchte die Initiative „Spielen macht Schule“ entgegen­wirken.

 

Seit 2007 wurden insgesamt über 980 Grundschulen mit Spielen ausgestattet. In diesem Jahr fand der Wettbewerb erstmals bundesweit statt. Weitere Informationen zur Idee, dem Wettbewerb und den geprüften und pädagogisch bewerteten Spiel.

 

 

 

 

Die Spielsachen sind angekommen...

Brettspiele, Denkspiele, Knex, Fischertechnik, Playmobil, Schleichtiere - die vergangenen Wochen brachte der Postbote beinahe täglich Pakete mit Spielen in die Schule. Nun darf aufgebaut werden - und dann wird gespielt.... Die "DENKBAR" bekommt "Nachwuchs" - die "SPIELBAR".

Die Kieler Nachrichten berichteten am 15.10.2012